Des Öfteren habe ich bei ThinkNeuro! bereits über die subliminale bzw. unterschwellige Stimulierung und deren Einsatz in der Werbewelt berichtet. An dieser Stelle möchte ich einen weiteren Beitrag hierzu leisten, diesmal im Hinblick auf das Duftmarketing. Bei dieser Form des Marketings versuchen Unternehmen mithilfe von verschiedenen Duftkreationen positive Erinnerung beim Kunden zu wecken, mit dem Ziel, diese dauerhaft an sich zu binden, aber auch um eine erhöhte Bereitschaft zum Kauf von Produkten zu erzeugen.

Über die Nase aufgenomme Gerüche werden nämlich u.a. an das Emotions- und Gefühlszentrum weitergeleitet  wo sie dann bestimmte Erinnerungen in uns wecken. Je nach dem, welche Erinnerungen an einen bestimmten Duft gekoppelt sind, wird entweder das gleiche Wohlgefühl oder aber das gleiche Gefühl von Unwohlsein geweckt wie zu dem Zeitpunkt, als die Erinnerung entstand. Diese Kenntnis hat sich das Duftmarketing zu Nutze gemacht, um, wie bereits oben erwähnt, eine Kundenbindung und/oder eine erhöhte Kaufbereitschaft zu erzielen. In verschiedenen Hotels und Kinos wird bereits mit der subliminalen Stimulierung durch Düfte gearbeitet. Dies ist in dem nachfolgenden Video zu sehen.

Suliminale Stimulierung durch Duftmarketing - ThinkNeurro!

An dieser Stelle wird auch wieder deutlich, was für einen großen Einfluss die Emotionen auf unser Kaufverhalten und demnach auch für das Marketing haben. Laut Häusel sind Objekte (Produkte, Marken, Dienstleistungen, etc.), die keine Emotionen auslösen, für das menschliche Gehirn wertlos. Deshalb ist es wichtig, dass ein Objekt den Kunden emotional bewegt, wenn es im Vergleich zu seinen Konkurrenzprodukten gewinnen möchte.




 
 

Über die Autorin

Autorin von ThinkNeuro! ist Olivia Shepherd. Innerhalb ihres Blogs beschäftigt sie sich mit nahezu allen Facetten des Neuromarketings, der Usability sowie der User Experience. Derzeit ist sie als Usability & UX Consultant bei einer Online-Agentur tätig.