In meinem letzten Artikel „Ethische Bedenken des Neuromarketings – Teil I“ bin ich bereits auf diese Thematik etwas näher eingegangen. Nun habe ich als kleine Ergänzung zwei interessante Videos gefunden, welche sich ebenfalls mit den ethischen Bedenken des Neuromarketings beschäftigen. Sie unterscheiden sich allerdings deutlich in der Art der Betrachtungsweise.

Im ersten Video (ab ca. 5.30 min) äußerst sich Roger Dooley, Autor des Blogs Neurosciencemarketing, zu der zuvor genannten Thematik. Aus seiner Sicht gibt es beim Ausüben von Neuromarketing keinerlei ethische Bedenken und auch keine Verletzung der Privatsphäre. Weiterhin hebt er hervor, dass solche Bedenken mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit auch nur von jenen Wissenschaftlern, Verbraucherschützern etc. geäußert werden, bei denen vermutlich das vollständige Wissen über die beim Neuromarketing eingesetzten Verfahren fehlt.

Das nachfolgente Video der World Business Academy aus dem Jahr 2009 vertritt hingegen die Meinung, dass Neuromarketing aus ethischen Gründen, sowie zum Schutz der Privatsphäre, nicht ausgeübt werden sollte.

Anhand dieser zwei Videos ist noch einmal eindeutig zu erkennen, dass bei dem Thema die Meinungen weit auseinander gehen.




 
 

Über die Autorin

Autorin von ThinkNeuro! ist Olivia Shepherd. Innerhalb ihres Blogs beschäftigt sie sich mit nahezu allen Facetten des Neuromarketings, der Usability sowie der User Experience. Derzeit ist sie als Usability & UX Consultant bei einer Online-Agentur tätig.