Am Mittwoch veröffentlichte das Neuromarketing Unternehmen „Buyology Inc.“ seinen ersten Bericht über die beliebtesten Marken der US-Amerikaner, als Ergebnis von mehr als 6 Jahren intensiver Arbeit, 8 Millionen Dollar, 230 Marken weltweit und mehr als 5.000 Konsumenten.

Die beliebtesten Marken der US-Amerikaner - ThinkNeuro!Abbildung: Die beliebtesten Marken der US- Amerikaner (Quelle: Weltreise Blog der Gnomads, 2008)

Den Anfang bilden hierbei bei den Frauen die Marken Johnson & Johnson, Sony und Kleenex. Wohingegen bei den Männern u.a. die Marken BWM, Hyundai und Lexus zu den beliebtesten Marken gehören.

Top 10 der beliebtesten Marken der US-Amerikaner - ThinkNeuro!
Abbildung: Top 10 der beliebtesten Marken der US-Amerikaner ( Quelle: Buyology Inc., 2011)

Es ist laut Forbes nicht gerade verwunderlich, dass bei den Frauen ein Babypflegeprodukt den ersten Platz einnimmt. Verwunderlich sei allerdings bei den Männern, dass der Zahnpasta-Hersteller „Crest“, die Liste der beliebtesten Marken anführt. Der Grund hierfür liege laut Buyology Inc. darin, dass viele Männer mit dieser Marke aufgewachsen sind und „Crest“ in ihrer Kindheit ein fester Bestandteil des Haushalts war.

Bildergalerie: Die zehn beliebtesten Marken der amerikanischen Frauen

Bildergalerie: Die zehn beliebtesten Marken der amerikanischen Männer

Doch nach welcher Methode wurden die beliebtesten Marken der US- Amerikaner ermittelt?

Die Ermittlung der beliebtesten Marken erfolgte anhand der von Buyology Inc. definierten „Neurotypes“, die die Beziehung zwischen Konsumenten und Marken, sowie deren Beziehungsintensität darstellen. Hierzu zählen:

  • Awe ( AHA-Effekt)
  • Superiority (Mächtigkeit)
  • Harmony  und
  • Exploration.

Diese können miteinander kombiniert werden, sodass insgesamt 16 unterschiedliche Beziehungsformen zu einer Marke entstehen können (siehe als Beispiel nachfolgende Abbildung).

Übersicht der 16 möglichen Neurotypes - ThinkNeuro!

Abbildung: Übersicht der 16 möglichen Neurotypes (Quelle: Buyology Inc., 2011)

Durch die „Neurotypes“ haben Unternehmen nun die Möglichkeit festzustellen, welche der 16 Beziehungsformen eine Zielgruppe zu ihrer Marke hat und wie intensiv diese ist. Hierdurch lassen sich beispielsweise Schwachstellen identifizieren oder Marketingaktivitäten zur Stärkung der eigenen Marke, der Kundenbindung etc. gezielter durchführen.  Unternehmen die ihre Marke weltweit  vertreiben, können anhand der „Neurotypes“ desweiteren feststellen, ob es länderspezifische Unterschiede bezüglich der Beziehung zur ihrer Marke gibt.

Laut Mitgründer und CEO Gary Singer von Buyology Inc., werden zukünftig nur die Marken der Unternehmen Erfolg haben, die eine äußerst intensive Beziehung zu ihren Kunden pflegen.

Weitere Information zum aktuellen Bericht von Buyology Inc. können hier nachgelesen werden.




 
 

Über die Autorin

Autorin von ThinkNeuro! ist Olivia Shepherd. Innerhalb ihres Blogs beschäftigt sie sich mit nahezu allen Facetten des Neuromarketings, der Usability sowie der User Experience. Derzeit ist sie als Usability & UX Consultant bei einer Online-Agentur tätig.